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Warum werden Lärmmessungen nicht nach den Normen durchgeführt und an den Stellen an denen die Menschen hiervon wirklich belastet sind?
Ein Netz aus festen Messpunkten mit einer kontinuierlichen Überwachung der Schallpegel über die Zeit. Reale Reduzierungen während der Belastungsphasen oberhalb der Grenzwerte. Wer kann da etwas dagegen haben?
Dies kann als vertrauensbildende Maßnahme verstanden werden und die Akzeptanz wesentlich erhöhen.
Richtig — nur gemeinsam lässt sich ein für die betroffenen Anwohner positiver Einfluss erreichen.
Wir hoffen, dass die Betreiber endlich registrieren:
Die überwiegende Mehrheit der Bewohner will diese Belästigung und Beeinträchtigung nicht!
Aber sie wollen, dass angemessen reagiert wird in Form von real wahrnehmbaren Reduzierungen und Abschaltungen in lärm– und schattenbelastenden Phasen.
Hier kann man das Protokoll (BI-Version) des Erörterungstermins beim Landkreis am 15.11.2006 einsehen.
Eindrücke, die bleiben, sind hier zu sehen
Das Ereignis des Rotorblattbruches lässt sich gut über die Lokalausgabe der Oldenburger Kreiszeitung (Nordwestzeitung) verfolgen. Artikel des Unfalls und die Reaktion des Landkreises Oldenburg
Am 15.11.2006 um 16.00 Uhr fand in Diepholz beim Landkreis (Großer Sitzungssaal) eine Erörterung zu den Einwänden der „Eickhoff’schen“ Mühle statt. Dieser Fall ist ein Paradebeispiel wie man aufgrund technisch unfundierter jedoch positiv beschiedener Bauvoranfragen heute noch nach mehrfachen Änderungen am Konzept, der Lage, des Standortes, der Anzahl und der Ausstattung weiterhin (seit 14 Monaten) versucht eine rechtsgültige Baugenehmigung außerhalb von Vorranggebieten ohne Rücksicht auf aktuelle Erfahrungen und geänderter Rechtssprechung durchzudrücken. Schauen wir mal genau hin was da abläuft.
Wer wissen will was der Investor und Betreiber Klaas Hicken aus Jever hier zu ernten sucht, sollte sich sein heute so genanntes „Portfolio“ einmal ansehen (eine unvollkommene Auswahl):
http://www.spd-schortens.de/aktuell/nachrichten/meldungen/29825.php?a=0&b=1
http://www.gruenes-niedersachsen.de/friesland/meldung.php3?pressemeldung_id=5946
http://www.diepholz.de/pres.phtml?call=detail&css=basic.css&La=1&FID=63.1650.1&
http://www.diepholz.de/pres.phtml?call=detail&css=basic.css&La=1&FID=63.1514.1&
http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C23962575_L20.pdf
Trotz vielfachem Missverständnis hier nochmals zur Klarstellung:
Wir sind nicht gegen Windkraft (wie geflissentlich in Stellungnahmen vereinfacht wird), sondern gegen die industriellen Auswüchse hier in unserem Wohnumfeld, die das Maß des Erträglichen bei Weitem überschritten haben.
Derzeit ist die paradoxe Situation, dass nur die Nutzkraft „Wind“ selbst seinen Abschöpfungs-investoren einen finanziellen Fingerzeig gibt. Der Wind weht im Durchschnitt der letzten Jahre noch schwächer als die Prognosen (zum Genehmigungszeitpunkt) es orakelt haben. Die Randparameter einer sinnvollen Windausbeute sind ohnehin in unseren Breiten nicht optimal. Aber mit 19 % durchschnittlicher Betriebsauslastung scheint sich die Investition leider immer noch zu rechnen.
Dies ist kein umweltfreundlicher oder ökologischer Wirkungsgrad, der eine Beeinträchtigung der Mehrheit gerechtfertigen könnte und dessen Notwendigkeit man einsehen könnte.